Aktuelle Hinweise

Nichterwerb der dt. Staatsangehörigkeit in bestimmten Fällen

Nichterwerb der deutschen Staatsangehörigkeit für im Ausland geborene Kinder deutscher Eltern

Bei Geburt im Ausland erwerben Kinder, deren deutsche Eltern oder deutscher Elternteil nach dem 31.12.1999 im Ausland geboren wurde(n) und zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes ihren / seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland haben / hat, nicht durch Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn sie durch Geburt eine ausländische Staatsangehörigkeit erwerben.

Verlust/Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit bei Beantragung der RoC-Staatsangehörigkeit

Aus gegebenem Anlass möchte das Deutsche Institut darauf hinweisen, dass die Lockerung der taiwanischen Einbürgerungsgesetze, die nun unter bestimmten Voraussetzungen die Entlassung aus der bisherigen Staatsangehörigkeit des Antragstellers nicht mehr zwingend vorschreiben, keine Auswirkungen auf das diesbezüglich geltende deutsche Recht hat. Im Regelfall führt der Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit (außer EU und Schweiz) automatisch zum Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit, auch wenn das entsprechende ausländische Recht nicht auf der Entlassung aus der deutschen Staatsangehörigkeit besteht. Wer eine ausländische Staatsangehörigkeit erwerben, aber dennoch die deutsche Staatsangehörigkeit beibehalten möchte, muss dazu im Voraus eine entsprechende Beibehaltungsgenehmigung beantragen und erhalten. Dazu muss eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein. Näheres erfahren Sie beim Bundesverwaltungsamt oder per Mail an das Deutsche Institut.

Dieser betrifft NICHT Kinder, die aufgrund unterschiedlicher Staatsangehörigkeit der Eltern bereits seit Geburt zwei oder mehr Staatsangehörigkeiten haben, sondern nur den späteren Erwerb einer anderen Staatsangehörigkeit durch Antragstellung.

Bürgerdienste - keine Terminvereinbarung mehr erforderlich

Im Bereich "Bürgerdienste" - konsularische Dienstleistungen wie Unterschriftsbeglaubigungen, Legalisation, Lebensbescheinigungen (gilt NICHT für VISA- und PASSANGELEGENHEITEN!) - praktizieren wir seit 1. September 2016 zu folgenden Zeiten Zugang zum Schalterbereich ohne vorherige elektronische Terminvergabe: von Montag bis Donnerstag vormittags von 09:00 Uhr bis 11:30 Uhr; am Freitag sind grundsätzlich keine Bürgerdienstleistungen möglich. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel fünf Arbeitstage. Bitte bringen Sie einen frankierten, an Ihre Anschrift adressierten Briefumschlag mit bei der Antragstellung, damit wir Ihre Dokumente an Sie zurücksenden können.

Für den Zugang zum Deutschen Institut Taipei benutzen Sie bitte den Besucherkartenkiosk im Eingangsbereich des Bürogebäudes Taipei 101.

Keine Ausstellung von Verpflichtungserklärungen!!

Ab sofort stellt das Deutsche Institut Taipei keine Verpflichtungserklärungen für Visazwecke mehr aus!

Bitte informieren Sie sich anhand der zur Verfügung stehenden Merkblätter der einzelnen Visakategorien über alternative Möglichkeiten des Finanzierungsnachweises.

Aktuelle deutsche Gesetzestexte

Deutsche Gesetze, Gesetzesänderungen, Rechtsverordnungen etc. finden Sie im Bundesgesetzblatt im untenstehenden Link.

Informationen zum auf Ehescheidungen anwendbaren Recht (Stand: Februar 2013)

Seit 21.06.2012 gilt in 14 Mitgliedstaaten der EU* die "Rom III"-Verordnung, nach der sich das auf Scheidungen anwendbare Recht bestimmt. Haben Ehepartner für eine Scheidung keine Rechtswahl getroffe...

Neuregelung zum deutschen Führerschein

Zum 19.01.2013 haben sich - nach Umsetzung einer Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates - in Deutschland einige Regelungen beim Führerschein geändert. Eine wesentliche Änderung ist die Befristung des Führerscheins auf 15 Jahre. Gemeint ist damit lediglich die Befristung des Führerscheindokuments, nicht die Befristung der Fahrerlaubnis. Die neuen Regelungen gelten für alle Führerscheine, die nach dem 19.01.2013 ausgestellt werden und damit für alle Fahrerlaubnisse, die seit dem 19.01.2013 erteilt oder verlängert werden. Vor dem 19.01.2013 erworbene Fahrerlaubnisse bleiben unberührt; durch Eintragungen auf dem neuen Führerschein wird sichergestellt, dass vor dem 19.01.2013 erworbene Besitzstände auch bei Ausstellung eines neuen Führerscheins erhalten bleiben. Eine Pflicht zum Umtausch gibt es derzeit nicht. Allerdings müssen bis Ende 2032 alle Führerscheine den Vorgaben der 3. EG-Führerscheinrichtlinie entsprechen.

Darüber hinaus gibt es einige Änderungen bei den Fahrerlaubnisklassen. Ausführliche Informationen finden Sie unter:
http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Artikel/LA/fuehrerschein-2013.html