Im Dialog zum Thema Opferschutz (23.08.2014)

DI Bild vergrößern Die stv. Generaldirektorin des Deutschen Instituts, Sabrina Schmidt-Koschella (Mitte) und Sarah Vandy, Politikreferentin des Bureau Francais (links daneben). (© DI)

Zu einem fruchtbaren Austausch zum Thema Opferschutz kam es am 23. August 2014 bei der Veranstaltung „Shine a Light on the Victims” in den Räumen der TAEDP (Taiwan Alliance to End Death Penalty). Dazu kamen über 20 Vertreter von verschiedenen NGOs, der Vereinigung für Opferschutz, der National Taipei University und des Justizministeriums zusammen, um über den Schutz von Opfern von Gewalttaten in Taiwan zu diskutieren. Organisatoren waren neben “Shine a Light on Victims” Arbeitsgruppe das Bureau Français de Taipei und das Deutsche Institut Taipei. 

Im Verlauf des Nachmittages stellte zunächst die Arbeitsgruppe Opferschutz, zu der auch die TAEDP gehört, ihre bisherigen Bemühungen vor, den Opferschutz in Taiwan zu verbessern und stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Dazu soll v.a. ein neuerstellter Blog zum Thema beitragen. http://twvictimsupport.blogspot.tw/ Danach erläuterten Marcel Schwarz, Deutsches Institut und Sarah Vandy, Bureau Français die staatlichen und zivilen Opferschutzsysteme in Deutschland und Frankreich. Beide zeichnen sich durch eine hohe Bedeutung nichtstaatlicher Akteure (freiwillige Initiativen, Vereine, Kirchen etc.) aus. Daran schlossen sich eine Fragerunde sowie eine rege Diskussion unter den Anwesenden an. Schwerpunkte waren v.a. der Umgang mit Opfer von Gewalt durch Polizei und Justiz, sowie die Notwendigkeit einer Vernetzung aller im Strafverfahren beteiligten Akteure. Auch die Rolle der Medien wurde beleuchtet. 

Dem Interesse und den Rückmeldungen der Teilnehmer zufolge hat die Veranstaltung wertvolle Impulse für die weitere NGO- bzw. Vereinsarbeit in diesem Bereich geliefert.