Japanischer Wissenschaftler stellt Solarzellen mit Blumendesign vor

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In Japan hat ein Professor der Universität Tokio eine Solarzelle entwickelt, die nicht nur nachhaltige Energie produziert, sondern dabei mit ihrem Blumendesign auch noch besonders gut aussieht.
Seit dem Atomunglück in Fukushima vor drei Jahren setzt Japan stärker auf erneuerbare Energien, z.B. mit dem weltweit größten Offshore-Windpark. Einen kleinen Beitrag dazu will auch Professor Hiroshi Segawa mit seiner Solarzelle beitragen. Die glasähnlichen Solarzellen sind dabei in einen Rahmen eingelegt, der von Hortensienmustern im traditionellen japanischen Stil inspiriert wurde. Der 20 cm breite Prototyp ist nicht nur eine schöne Ergänzung zur Zimmereinrichtung, sondern kann auch genug Energie speichern, um ein Smartphone zweimal aufzuladen. Wenn die Zelle geladen wird, verfärbt sich das Blumenmuster blau, beim Entladen wird es wieder weiß.  Segawa hofft mit seiner blumigen Solarzelle, den ansonsten „eher farblosen“ erneuerbaren Energien etwas Glanz zu verleihen und mehr Menschen für sie zu begeistern. Außer Hortensien können auch andere Muster und sogar Cartoon-Charaktere als Design für die Solarzellen verwendet werden. Im Moment liegt der Anteil der erneuerbaren Energien in Japan bei nur 4.7% (ohne Wasserkraft), weit hinter anderen Industrienationen wie Großbritannien mit 10.4% oder Deutschland mit 20.1% im Energiemix.      

Quelle: http://www.taipeitimes.com/News/biz/archives/2014/08/20/2003597798