Windkraft in den USA so billig wie nie

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Der Abwärtstrend bei den Kosten für erneuerbaren Strom in den USA ist deutlich: So haben sich die Preise für Solarenergie in den vergangenen Jahren in etwa halbiert. Während die Kosten für Wasserkraft und Strom aus Biomasse seit Jahren ungefähr auf demselben Niveau verharren, sinken auch die Preise für die Windkraft.

Ein aktueller Report, den das US-Energieministerium in Auftrag gegeben hat, gibt jetzt einen ausführlichen Überblick der Entwicklung der Windkraft in den Vereinigten Staaten. Überraschend dabei: Windstrom ist in den USA zur günstigsten Stromquelle geworden und kann auch mit der Erzeugung aus Gaskraftwerken mithalten.

Das Ministerium beziffert die Kosten für eine Kilowattstunde Strom aus Windkraftanlagen, die im Jahr 2013 ans Netz gingen auf 2,5 US-Dollarcent (ca. 1,9 Eurocent). Strom aus neuen Kohle- und Atomkraftwerken ist in den USA ungefähr drei Mal so teuer.

Allerdings: In diesem Preis sind staatliche Förderungen wie Steuererleichterungen für Windparkbetreiber und Abnehmer des Ökostroms mit eingerechnet. Ohne diese lägen die Kosten bei rund vier US-Dollarcent pro Kilowattstunde.

 

Quelle: www.green.wiwo.de/report-windkraft-in-usa-so-billig-wie-nie/