Vegetation nimmt zu

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Seit 2013 nimmt der der globale Vegetationsbestand trotz dramatischer Abholzungen in den Regenwäldern zu

Ein internationales Forschungsteam hat nach Analyse von Satellitendaten festgestellt, dass der globale Netto-Vegetationsbestand im Vergleich zu 2003 zugenommen hat und dementsprechend 4 Mrd. Tonnen Kohlenstoff mehr speichern kann. Dies sei das Ergebnis des Zusammenspiels von mehreren zufallsbedingten Umwelt- und Wirtschaftsfaktoren, u.a. auch von großräumigen Bewaldungsprojekten in China.

Außerdem habe die Vegetation in den Savannen in Australien, Afrika und Südamerika nach stärkeren Regenfällen zugenommen. In Russland und ehemaligen sowjetischen Republiken sind Wälder auf verlassenem Ackerland nachgewachsen. Trotzdem gefährde der Klimawandel und insbesondere Dürren den wachsenden Baumbestand. Auch wenn eine Zunahme des globalen Vegetationsbestandes den Klimawandel verlangsamen könne, sei dies nicht genug, um den gesamten menschlich verursachten CO2-Ausstoß zu absorbieren, so die Wissenschaftler.

Quellen:
Science Daily
Independent.co.uk