Fahrende Gärten

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Der Spanier Marc Grañén hat das Konzept der Bepflanzung von Bussen entwickelt, um mehr Grünfläche und damit frische Luft in Städte zu bringen.

Die Idee ist simpel: Auf Busdächern geht viel Fläche verloren, die sinnvoll genutzt werden könnte. Weil saubere Luft in Großstädten oft rar ist, kam Grañén auf die Idee, Gärten auf Bussen anzulegen. Die Umsetzung gestaltete sich allerdings schwieriger, da die Busfahrt nicht beeinträchtigt werden durfte. Um das Gewicht zu reduzieren, nutzte der Landschaftskünstler Hydrokulturschaum an Stelle herkömmlicher Erde. Dieser wird auf wasserdichtem Untergrund platziert und mit Klappen versehen, um einen Wasserfluss sicherzustellen. Das Wasser wird aus der im Bus angebrachten Klimaanlage gewonnen.

Bisher gibt es nur zwei Prototypen dieser mobilen Gärten. Aber in Zukunft könnten diese begrünten Busse bis zu 100,000 m2 Grünfläche pro Stadt zur Verfügung stellen.

Quelle: http://gas2.org/2013/08/05/phyto-kinetic-buses-put-rooftop-gardens-on-public-transit/