Kokonsum – effizienter Verbrauch zum Nutzen von Umwelt, Komfort und Geldbörse

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Immer mehr Deutsche nehmen an der „sharing-economy“ teil. Egal ob Häuser, Autos, Fahrräder, Handys oder Kleidung – wenn etwas im Moment oder auch für längere Zeit nicht genutzt wird oder man es loswerden will, kann man das Angebot einfach online stellen. Schnell wird sich jemand finden, der das Angebot dankbar annimmt. Selbst Lebensmittel können über diesen Weg weitergegeben werden.

Mehr als die Hälfte aller Deutschen haben in irgendeiner Form schon einmal geteilt. 14% davon teilen ihre Konsumgüter, um schlichtweg Geld zu sparen.

In vielen Städten gibt es schon öffentliche Fahrräder, die man sich oft kostenlos für eine halbe Stunde ausleihen kann. Auch Mitfahrgelegenheiten und Car-sharing sind mittlerweile gang und gäbe. Alleine in Deutschland gibt es rund 2.400 Car-sharing Stationen, die von verschiedenen Betreibern angeboten werden. Neuerdings werden aber auch Häuser und Wohnungen zur Verfügung gestellt, oder ausrangierte Kleidungsstücke weiterverschenkt. So wird der Nutzwert eines Gegenstands erheblich erhöht und das Ziel „effizienter Konsum“ in den Mittelpunkt gestellt.

Vor allem die junge Generation legt immer mehr Wert darauf, effizient, d.h. auch kostengünstiger, zu konsumieren. Von Januar bis Juni 2012 hat sich so die Zahl der Buchungen von Privatwohnungen und- zimmern auf 10 Millionen Übernachtungen weltweit verdoppelt.