Initiative zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (RIO+20)

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Die Abschlusserklärung des Rio+20-Gipfels widmet dem Thema Bildung ein eigenes Kapitel. Schulen und Hochschulen sollen demnach mehr Aufmerksamkeit für Nachhaltigkeit schaffen. In Entwicklungsländern sollen Hochschulen einen größeren Beitrag zur Einhaltung der jeweiligen nationalen Ziele in der Entwicklung leisten. 

Die „Higher Education Sustainability Initiative“ wurde hierzu unter der Leitung der UNESCO ins Leben gerufen, zu der sich bereits ca. 250 Hochschulen als freiwillige Unterstützer bekannt haben. Die Intiative setzt sich zum Ziel, nachhaltige Entwicklung in die Lehrpläne verschiedener Fachrichtungen aufzunehmen und die Forschung auf dem Feld Nachhaltigkeit auszubauen. Darüber hinaus soll der CO2-Ausstoß der teilnehmenden Institutionen verringert werden und Studenten und Personal umweltschonendere Transportmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Auch soll ein engerer Austausch mit den umliegenden Gemeinden stattfinden. 

Konkrete Beispiele liefert die Sao Paulo Business School, die Nachhaltigkeit in die Abschlußarbeiten und Projekte ihrer Studenten einbinden möchte. Die Universität Kairo plant, Umwelt und Ökologie als Pflichtfach in ihre Lehrpläne einzuführen. Die Universität Addis Abeba entwickelt derzeit eine Nachhaltigkeitsstrategie für den Zeitraum 2013-2017.

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