Dritte Direktoriumssitzung des Grünen Klimafonds in Berlin vom 13.-15.03.2013

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Bei der Sitzung in Berlin vom 13.-15.03.2013 standen insbesondere Fragen zur übergeordneten Struktur und Arbeitsweise des Fonds im Fokus. Auch die Einbeziehung des Privatsektors war ein Thema der Sitzung. 

Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, betont: „Wir freuen uns, dass dieses wichtige Treffen in Deutschland stattfindet. Auf diesem Board Meeting werden entscheidende Weichen gestellt für die Zukunft des Fonds. Wir möchten, dass der Fonds ein zentrales und wirksames Instrument der Klimafinanzierung wird. 

Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Ein innovatives Element des Grünen Klimafonds ist die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor. Denn die wesentlichsten Investitionen, die für die Treibhausgasemissionen der Zukunft maßgeblich sind, werden von privaten Investoren getätigt. Mit dem Grünen Klimafonds können wir wirksame Anreize setzen, damit ein möglichst großer Teil der privaten Investitionen dafür genutzt wird, die Entwicklung einer emissionsarmen und klimaresistenten Wirtschaftsweise zu unterstützen.“ 

Die Parlamentarische Staatssekretätin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, sieht den Grünen Klimafonds in einer wichtigen Rolle: „Bislang reichen die weltweiten Anstrengungen voraussichtlich nicht aus, um die Klimaerwärmung auf 2°C zu beschränken. Der Grüne Klimafonds kann dabei helfen, die Lücke zu schließen: Denn er kann Projekte und Programme initiieren, die zu zusätzlichen Einsparungen von Treibhausgasen führen.“ 

Die Industrieländer haben sich verpflichtet, ab 2020 100 Milliarden Dollar jährlich für Klimaschutz und Anpassung in Entwicklungs- und Schwellenländern zu mobilisieren. Ein signifikanter Teil dieser Summe soll über den Grünen Klimafonds kanalisiert werden. 

In den vergangenen sieben Jahren haben sich die finanziellen Investitionen Deutschlands für den Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern vervierfacht, 2011 betrugen sie rund 1,4 Milliarden Euro. 

Quelle:

Gemeinsame Pressemitteilung des Auswärtiges Amts, Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.