Alle im grünen Bereich - Klimawandel und Umwelt beschäftigen die Jugend

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Junge Leute in Deutschland sind nicht nur auf den grünen Zug aufgesprungen, sie fahren ihn sogar. Die jüngste Studie der Nichtregierungsorganisation Greenpeace zeigt, dass vor allem der Klimawandel Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland stark beschäftigt. Im verantwortungsvollen Energiekonsum sehen junge Leute eine Möglichkeit, sich für Klimaschutz einzusetzen. Demnach unterstützen mehr als 90 Prozent aller jungen Menschen ausdrücklich die Energiewende und 70 Prozent planen selbst zukünftig Ökostrom zu beziehen. Mehr als drei Viertel geben an, den eigenen Stromverbrauch zu reduzieren. Die Studie ergab außerdem, dass die starke Zustimmung zur Energiewende nicht von Geschlecht, Bildungsgrad, Elternhaus und Wohnsitz abhängt, was auf einen grundsätzlichen Trend in der jungen Gesellschaft schließen lässt.

Im Vergleich zum letzten Nachhaltigkeitsbarometer von Greenpeace aus dem Jahr 2012 ist die Bedeutung der Klimaveränderung als Umweltproblem stark gestiegen und hat die Nutzung von Atomkraft vom ersten Platz verdrängt. Die hohe Bedeutung, die damals dem Thema Atomkraft beigemessen wurde, lag sicherlich nicht zuletzt an den damals relativ frischen Eindrücken nach der Fukushima-Katastrophe im März 2011.

Basierend auf den Ergebnissen der aktuellen Studie fordert Greenpeace eine langfristige Förderung der Nachhaltigkeitserziehung im deutschen Bildungssystem und setzt sich unter anderem politisch für dieses Ziel ein.

Quelle: Greenpeace