Auch im Sport wird Umweltschutz groß geschrieben

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Die Kampagne „Klimaschutz im Sport“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die seit 2009 durch das Bundesumweltministerium unterstützt wurde, wird fortgesetzt. Ziel ist weiterhin bei Sportlern und Angehörigen für das Thema Klimaschutz zu werben.

Mit rund 27,5 Mio. Mitgliedern und 8,8 Mio. zusätzlichen Freiwilligen ist der DOSB die größte Vereinigung Deutschlands. Dieses Potenzial wurde seit 2009 genutzt, um Klimaschutz im Rahmen dreier Schwerpunkte zu fördern. Diese umfassen nachhaltigen Sportstättenbau, nachhaltige Mobilität und Öffentlichkeitsarbeit.

Wissenstransfer in Form von Beratungen über Fördermöglichkeiten, Best-Practice, Technik und Finanzierung ist der Schwerpunkt im Bereich nachhaltigen Sportstättenbaus. Das Internetportal „Klimaschutz im Sport“ wurde in diesem Rahmen erstellt und wird für praktischen Informationsaustausch genutzt.

Zur Motivationssteigerung wurden ferner verschiedene Wettbewerbe durch den DOSB ins Leben gerufen. Angesichts der hohen Erfolgsrate wird dieses Verfahren weitergeführt und auch auf Vereinsebene umgesetzt werden.

Da ein CO2 Ausstoß nie komplett vermieden werden kann, soll durch globale Projekte ein Ausgleich geschaffen werden (sog. „offsetting“). Weltweite Programme sollen Veranstaltungen „klimaneutral“ gestalten, d.h. für jede infolge einer Veranstaltung ausgestoßene Tonne CO2 wird ein bestimmter Betrag in Umweltprojekte investiert. So wurde die Fußball WM 2006 durch CO2-mindernde Projekte, wie z.B. dem Bau einer Biogasanlage in Indien, die erste klimaneutrale Großveranstaltung.

Das DOSB arbeitet derzeit an weiteren Maßnahmen zur Emissionsvermeidung und –kompensation in Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut Darmstadt.

Quelle: Umweltmagazin Februar 2013. Umweltministerium.