OECD-Umweltprüfbericht 2012

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Im neuen Umweltprüfbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird Deutschland als sehr engagiert in der Umweltpolitik bewertet. Die unabhängige Beurteilung der OECD zeigt Fortschritte der Mitgliedsländer bei der Erfüllung ihrer nationalen und internationalen umweltpolitischen Verpflichtungen auf und gibt politische Empfehlungen.

Mit der schrittweisen Umsetzung der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie von 2002 und der aktuellen Energiewende hin zu erneuerbaren Energien hat Deutschland wichtige Initiativen im Bereich der Energie- und Klimapolitik, der Ressourceneffizienz und dem Schutz der biologischen Vielfalt eingeleitet. Hervorgehoben werden dabei insbesondere die Reduzierung der schädlichen Treibhausgasemissionen um 15,8 Prozent von 2000 bis 2010 (eine deutliche Übererfüllung der Kyoto-Ziele), die Effizienzsteigerungen der deutschen Volkswirtschaft beim Einsatz natürlicher Ressourcen sowie die Verbesserung der ökologischen Lebensqualität.

Durch die strenge Umweltpolitik gelang es, Anreize für einen international wettbewerbsfähigen Sektor für Umweltgüter und –dienstleistungen zu schaffen. Innovationen im Bereich der erneuerbaren Energien, wie bei Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen und Erzeugnissen zur Wärmeisolierung, führten zu einer Verdreifachung der Beschäftigten von 2002 bis 2010 auf 370.000. Die OECD sieht in dieser Branche auch ein großes Potenzial für deutsches Wirtschaftswachstum in der Zukunft.

Verbessern kann sich Deutschland laut OECD noch im Ausbau der Stromspeicherung und –übertragung, bei der Verbesserung der Wasserqualität sowie der Kostenwirksamkeit des umweltpolitischen Mix.

Den vollständigen Umweltprüfbericht 2012 zu Deutschland können Sie hier bestellen.