Bonn wird Sitz des "Weltbiodiversitätsrats" IPBES

Bild vergrößern Das Sekretariat des internationalen Beratungsgremiums zur Biologischen Vielfalt (IPBES - Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) - der künftige Weltbiodiversitätsrat - wird in Bonn angesiedelt. Diese Entscheidung trafen am späten Abend des 19.4. in Panama-Stadt die Vertreter aus fast 100 Staaten im Rahmen der zweiten IPBES- Plenumssitzung.

Beworben hatten sich neben Deutschland auch Südkorea, Indien, Kenia und Frankreich. Nachdem Indien und Frankreich rasch ausschieden, zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Korea und Bonn ab. Den Ausschlag gab schließlich die Unterstützung der afrikanischen Gruppe, nachdem Nairobi aus dem Rennen ausschied.

Die Entscheidung für Bonn ist auch eine Anerkennung für das dauerhafte Engagement Deutschlands für die Erhaltung der Biologischen Vielfalt weltweit. Mit der Ansiedlung von IBPES wird der VN-Standort als Gastgeber von Organisationen aus dem Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich weiter gestärkt.

Aufgabe des Weltbiodiversitätsrats wird es sein, politischen Entscheidungsträgern weltweit Informationen über den Zustand und die Entwicklung der Natur- und Artenvielfalt als Entscheidungshilfe zur Verfügung zu stellen und somit wissenschaftliche Erkenntnisse für politische Entscheidungsprozesse nutzbar zu machen. Hierfür finden sich in Bonn durch ein dichtes Netzwerk von nationalen und internationalen Organisationen mit kompetenten Partnern aus Umwelt- und Naturschutz, Wissenschaft und Technik optimale Ausgangsbedingungen.

Bonn - neuer Sitz des "Weltbiodiversitätsrats" IPBES

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